Glas-Metallverbindung

Bei der Glas-Metallverbindung von Vakuumröhren kam es in der Vergangenheit bei vielen Herstellern zu Problemen
wie Undichtigkeiten und damit verbunden Vakuumverlust.

Bisher gab es zwei Glas-Metallverbindungen.

1. Vakuum-Kompressions-Verschluss

Bei dieser Glas-Metallverbindung wird, wie bei einem Einweckglas, ein Deckel, hier allerdings aus Metall, durch
den Luftdruck heiß auf das Hüllrohr gepresst. Als Dichtung dient hier ein Bleioxidglas, das bei diesem Vorgang aufschmilzt.
Problematisch ist hier beim dass drei verschiedene Materialien miteinander in Verbindung stehen und den vakuumdichten Verschluss
gewährleisten müssen. Vor allem, wenn starke Temperaturunterschiede wirken, kann die Verbindung ihre Vakuumdichtheit verlieren.
Mechanisch ist der Verschluss robust.

2. Klassische Glas-Metallverbindung

Bei dieser Methode wird eine rohrförmige Schneide aus Metall ( z.B. Kupfer ) axial in das mit dem
Metall zu verbindende Glasrohr gedrückt, dessen Ende zu diesem Zweck so weit erhitzt wurde,
dass das Glas dafür weich genug ist.
Wirken auf eine solche Verbindung keine Kräfte, gibt es üblicherweise auch keine Probleme mit
dem Vakuum. Wirken allerdings Kräfte wie Windbelastungen auf die Glas-Metallverbindung, besonders kritisch sind
hier Querkräfte, kann die Verbindung brechen und ein Vakuumverlust tritt ein.

50 Jahre alte Schattenkreuzröhre von NARVA, die immer noch vakuumdicht ist

50 Jahre alte Schattenkreuzröhre von NARVA, die immer noch vakuumdicht ist

NARVA Vakuumröhre BR-2, immer noch vakuumdicht

NARVA Vakuumröhre BR-2

Bei NARVA versteht man etwas von Glas, Metall und Vakuum.

Um die oben genannten Probleme zu vermeiden, wurde für das NARVA-Vakuumrohr eine neuartige sehr robuste Glas-Metallverbindung
entwickelt. Ziel war es, die Gefahr des Vakuumverlustes bei der Thermo-Kompressions-Methode und die Bruchanfälligkeit der klassischen Lösungen
zu vermeiden. Dies gelang dadurch, indem die Glas-Metallverbindung wie eine Barometerdose gestaltet wurde, so das keine Zugbeanspruchung auf
das Glas wirkt. Das Glas wird bei NARVA um den Metalldeckel gelegt und mit ihm verschmolzen. Es wird nicht geklebt wie bei vielen
anderen Produkten.

Die NARVA- Lösung wurde international patentrechtlich geschützt:
Internationalen Patentanmeldung: PTC/DE2006/001244 vom 13.07.2006
Int. Veröffentlichungsnummer: WO 2007/033630

Bei AkoTec – Kollektoren können Sie von einer sicheren Glas-Metallverbindung ausgehen, 20 Jahre Garantie geben Ihnen zusätzliche Sicherheit.

Fertige Röhre mit patentierter Glas-Metallverbindung Einschmelzmaschine Einformen der Glasrohre

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