Der AkoTec Kollektor:
Herzstücke dieses Kollektor sind:
- die Narva-Vakuumröhre
- das Koaxialverteilerrohr
- der Reflektor
Narva-Vakuumröhre
In die Entwicklung der Kollektorröhren, die bei der Firma NARVA in Brand-Erbisdorf (Sachsen) produziert werden, haben Prüfprozesse und Erfahrungen aus 40 Jahren Leuchtmittelfertigung Eingang gefunden. In Brand-Erbisdorf entstand am Standort von NARVA eine in Deutschland einmalige Fertigungsanlage für Vakuumröhren zur Nutzung in Solarkollektoren. Einzigartig machen die Röhren ihre neuartige Glas-Metall-Verbindung, die NARVA zum Patent angemeldet hat. Zudem bewähren sich die hochqualitativen Röhren durch eine maximale Stillstandstemperatur von bis zu 300 Grad Celsius. Die gleichbleibend hohe Serienqualität wird durch eine überragende Qualitätskontrolle in der Fertigung gesichert. Die neuen Hochleistungsröhren von NARVA werden „Made in Germany“ hergestellt.
Das Hüllrohr
Das eisenarme, hochtransparente Spezialglas des Hüllrohrs ist für das gesamte Sonnenspektrum bis hin zur UVB-Strahlung durchlässig und deshalb geeignet, auch die Energie der UV-Strahlung in Wärme zu verwandeln. Das Hüllrohr ist versehen mit einer Antireflexbeschichtung auf Nanoteilchenbasis. Dies erhöht die Transmission auf durchschnittlich 96 %, verhindert Verwitterungen und festigt das Glas zusätzlich durch Verschluss von Mikrorissen.
Hagelschlagfestigkeit
NARVA Vakuumröhren zeichnen sich durch hervorragende Hagelschlagfestigkeit aus. Sie wurden von der TÜV-Rheinland-Group mittels Eiskugeltest nach DIN EN 12975-2:2006 getestet. In einem weiteren Testverfahren wurden komplett abgepumpte Kollektorröhren auf Schlagfestigkeit nach dem Norm-Entwurf prEN 12975-2:2004 geprüft. Im Test wird eine 150 g schwere Stahlkugel 10 mal auf die hohl liegenden Glaskolben senkrecht fallen gelassen. Im Ergebnis haben alle Proben einer Fallhöhe von 40 cm standgehalten. 75% der Proben haben einer Fallhöhe von 60 cm standgehalten.
Vakuumtechnologie
Die Kenntnisse modernster Evakuierungsverfahren werden unter Berücksichtigung sorptionskinetischer Verhaltensweisen der zu evakuierenden Röhren verwendet. Langjährige Erfahrung mit vakuumdichten Glas-Metall- Verbindungen garantieren langjährige Vakuumdichtheit. Getter halten das Vakuum stabil über die gesamte Betriebsdauer.
Glas-Metall-Verbindung
Für die NARVA Vakuumröhren wurde eine neuartige Glas-Metall-Verbindung entwickelt und geschützt: Das Absorberrohr durchdringt eine robuste und federnde Metallkappe aus einer Speziallegierung, die im Außenbereich fest mit dem Hüllrohr verschmolzen ist. Quer- und Rüttelkräften durch Windlasten, Dehnungen und Kavitationsschlägen widersteht diese neuartige Glas-Metall-Verbindung in hohem Maße, da die Konstruktion Biegemomente, die vom Absorberrohr übertragen werden, im Metall aufnimmt und das Glas nicht belastet.
Darüber hinaus besitzt die Metallkappe eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit. Dieses minimiert Wärmeverluste. Die Temperaturwechselbelastungen des Glases werden so stark abgedämpft, dass sogar ein kalter Regenschauer im Stagnationszustand nicht zu Schäden führt.
Absorber
In NARVA Vakuumröhren werden die modernsten, hochselektiven Absorbermaterialien mit Titan-Nitrit- Oxyd- Beschichtung der Firma TINOX verwendet.
Koaxialverteilerrohr:
Das Verteilerohr ist ein Koax-Verteilerrohr mit geringem Rohrwiderstand. Diese besondere Konstruktion wurde extra für Vakuumröhrenkollektoren entwickelt und verfügt über Kupplungsstücke für die Aufnahme der Röhren. O-Ringe aus besonders temperaturbeständigem Material dichten die Verbindung ab. Diese gelungene Konstruktion der Verteilerrohr-/Röhrenverbindung verhindert das zu tiefe Einstecken der Röhre in den Verteiler und wirkt als Einschubbegrenzung. Das bedeutet an jedem Abgang den gleichen zeta-Wert und damit eine sehr gleichmäßige Durchströmung jeder einzelnen Röhre.
Reflektor:
Für den Reflektor kommen Materialien aus dem Fassadenbau zum Einsatz. Diese sind langjährig erprobt und die Reflektion ist noch nach 20 Jahren erhalten.Aufbau: Die Kernschicht besteht aus einer Vollkunststoffplatte aus Polypropylen (B2 nach DIN 4102). Die Stärke der Platte beträgt 1,3 mm. Als Deckschicht ist beidseitig ein Aluminiumblech mit 0,28 mm Stärke aufgebracht.



